Freitag, 28. November 2008

Jameson Schnapsladen Midleton

Wie der Titel ja schon andeutet, war es heute mal wieder Zeit für einen Ausflug... Im Detail ging es nach der Uni und einem kurzen Mittagessen bei Quiznos dann per Bus nach Midleton. Das ist ein gar nicht mal sooo kleiner Ort, den man laut Fahrplan nach ca. 35 Minuten von Cork aus erreicht. Dummerweise war Wochenendverkehr und der Bus demnach zum einen langsamer und zum anderen auch randvoll.
Aber wir (Julia, eine amerikanische Austauschstudentin, deren Namen ich nicht schreiben kann und ich) waren durch den etwas verspäteten Bus dann genau pünktlich zur vorletzten Führung an der Jameson Old Midleton Distillery. Für alle, die mit dem Namen oder der Bezeichnung nichts anfangen können: Die Firma Jameson ist einer der bekanntesten Whiskey-Poduzenten in Irland. Und in der Distillery wird eben dieser Whiskey hergestellt. Heutzutage gibt es aber eine deutlich größere Distilliery mehr oder weniger direkt neben den historischen Gebäuden. Aber die ist halt net zu besichtigen.
Die Old Midleton Distillery sieht im Eingangsbereich so aus:
Weiter geht es dann durch die verschiedenen Lager, Gebäude und Gänge über das ganze Gelände. Während der Tour bekommt der geneigte Besucher dann den gesamten Herstellungsprozess erläutert. Ein kleiner Eindruck von dort:
Und auch den größten Kessel der Welt (nach Angaben unserer Führerin):
Gegen Ende dann gibt es natürlich eine kleine Verköstigung (es gibt mehr als man so denkt, aber "nur" ein Glas) und gaaanz zum Schluss auch einen kleinen Laden mit Andenken, T-Shirts, Plakaten, Büchern. Das war's.
Ach nee, doch nicht: Es gibt auch eine kleine Auswahl an Whiskey-Sorten. (Überraschung...!) Ist für jeden Geldbeutel (bzw. Kreditkarte) was dabei: Von €5,- bis zu solchen Schnäppchen:
Ist doch ein Spottpreis, oder? Und zum Ende des Berichts noch einen Breitband-Eindruck vom Eingangsbereich der Distillery:
Und zum entgültigen Abschluss ein Gruppenbild mit Damen:
Übigens: Die Tour und die Jameson Distillery sind wirklich zu empfehlen, würde ich mal sagen! Sehr interessant!

PS @ Basti: Der Standard-Jameson schmeckt deutlich besser als der Paddy!

Dienstag, 25. November 2008

Blarney Castle (Video)

Und dann noch ein kleines Update zum Post von eben: Blarney Castle in bewegten Bildern!

Blarney Castle from C.M. on Vimeo.

Besuch & Blarney

Da war es soweit: Der erste Besuch für mich hier in Cork! Wie ja bereits kurz nach der Ankunft erwähnt, war der Schochy (mit bürgerlichen Namen "Stephan") vergangenes Wochenende hier in Cork! Leider nur relativ kurz (Ankunft: Samstag 12.20h, Abreise: Montag 06.40h), aber für einen Eindruck von Cork und der Umgebung dürfte es gereicht haben... (hoffe ich)
Ganz groß war auch der Empfang durch die Iren, die haben nämlich nur zu diesem Zweck (und um nebenbei gleich ihre Meinung zu Kürzungen im Bildungsbereich kundzutun) mal diverse tausend Leute in die Innenstadt geschickt. Prima. War ja nett gemeint, nur kam dann unser Shuttlebus leider nicht zur angestrebten Haltestelle durch. Also die Füße in die Hand genommen und einen anderen Weg eingeschlagen: Diesmal dann an der Beamish-Brauerei vorbei zu St. Finbarrs (Kathedrale) zur Uni. Dort entstand dann übrigens auch das oben verlinkte Foto bei einem leckeren (und günstigen) Kaffee eines relativ verbreitetem Kaffeeunternehmens.
Nach kurzer Pause bei mir ging es dann auch schon wieder los, etwas umschauen und die Uni erkunden:
Haupteingang
Devere Hall im Student Centre
Schochy und das UCC-Wappen
Korridor im Quad mit alten irischen Steinen

Später sah das Programm dann eine gemeinsame Einladung zum Essen bei einem Kommilitonen von mir vor; Essen gut, Getränke gut, hübsche Wohnung in guter Lage und eine Kommilitonin, die uns alle (Schochy, Julia und mich) dann auch wieder zurückgebracht hat :-)

Sonntag

Am Sonntag hatten wir unser Frühstück dann wegen einer plötzlich auftretenden (schlafenden) Anwesenheit von irgendjemandem in der Küche (weiß kein Mensch, wer das war...) in die Innenstadt zu Marks & Spencer verlegt. Anschließend ging es dann per kurzer Busfahrt hierhin:
Zum Blarney Castle, für die, die das Bild nicht lesen können... Dort im Park gibt es seeeehr viel sehenswerte Natur, so mit Steinen/Felsen, Bäumen, Moos, etc etc:
Wald
Wasserfall im Park und abschließend dann auch wirklich das Castle:
Das ganze in breit.
Blick von einem Teil der Mauer zum Castle und den Hügel hinunter.
Im Castle: Alte Halle (bzw. mehrere Etagen) und Blick aus dem Sonnendach :-)
Der Weg nach oben war doch teilweise recht eng...
Blick auf andere Türme des Castle.

Ganz oben kann man dann auch den "Blarney Stone" küssen, das verleiht der Sage nach die Gabe der Redseligkeit. Das war uns dann doch etwas zu blöd, da einen Stein anzusabbern, der mit zu den bekanntesten Attraktionen in Irland gehört... Bäh... Übrigens war's da oben doch auch recht hoch, um ehrlich zu sein (also insgesamt, nicht der Stein da im besonderen) und ein laues Lüftchen wehte auch (woraus dann später Regen / Hagel wurde). das war dann auch Grund genug, dir Rückreise anzutreten.
Zuhause wurde erst mal was gekocht und nach kurzer Pause war die Innenstadt noch mal dran: Pub-Tour :-) Nur zur Sicherheit nicht soooo lange, weil ja der Flug so früh gehen sollte.
Der wurde dann Montagnacht nach einer kalten/windigen Wanderung zur Shuttlebus-Haltestelle auch pünktlichst erreicht und die Aer Lingus konnte den Schochy dann auch wieder zurück nach München transportieren. Und damit ging dann auch das schöne, aber leider sehr kurze Wochenende mit Besuch aus der Heimat zuende... (Aber der Gegenbesuch ist ja schon gesichert)

Sonntag, 23. November 2008

Live: Blick aus dem Pub


Wie gesagt... Live aus dem Crane Lane Theatre in Cork.

Samstag, 22. November 2008

Da isser...!



Montag, 17. November 2008

Göteborg / Schweden

So, nachdem (leider) alles schon vorbei ist, werde ich auch mal daran machen, etwas ausführlich über das Wochenende zu schreiben... Eine schnellere Version gibts auch schon hier etwas länger. Aber da saß ich ja noch im Flieger oder irgendwo in Dublin am Flughafen rum :-/

Donnerstag

Womit fange ich an? Am besten wohl mit der Reise nach Schweden. Wie ja schon erwähnt, sah die Route diesmal (mal wieder) ausschließlich Flüge mit Ryanair vor. Strecke: ORK - DUB - GSE (Cork - Dublin - Gothenburg City Airport). Mit etwas Glück und flinken Füßen konnte ich dann auch bei allen vier Flügen einen Platz in der Emergency Exit Row ergattern; also genügend Platz nach vorne!

Das erste Foto zeigt die trübe Aussicht in Dublin auf das Flugfeld; das zweite ist dann nach erfolgreicher Busfahrt mit dem Flygbussarna vom Flughafen zum Busterminal (Nils Ericson) entstanden. Das Haus im Hintergrund scheint wohl ein etwas bekannteres zu sein. Den Weg zun meinem Gastgeber musste ich aber zum Glück nicht selbst finden, den selbiger war eben an der Bushaltestelle verfügbar :-) Denn meine Schwedischkenntnisse sind - um ehrlich zu sein - doch eigentlich mehr oder weniger nicht vorhanden. Und nur mit Englisch geht zwar auch prima, aber blöd ist das eigentlich doch irgendwie, finde ich. Naja, ging aber alles doch gut...
Kurzes Rätsel: Was ist das auf dem Bild? Richtig, ein Aufzugschacht. Wobei der Aufzug (übrigens e t w a s langsam) eigentlich mehr eine eingemauerte Hebebühne ist, wie man ja anhand der fehlenden Kabine erkennen kann. Warum ist das relevant? Weil das meine Überleitung zum Wohnheim ist, in dem Basti wohnt (und ich dann ja auch für das Wochenende). Schon ein sehr guter Griff, muss ich mit etwas Neid doch zugeben :-) Und auch sehr viele sehr nette Mitbewohner!! Abends gab es dann noch eine gute Mahlzeit (lecker Pizza) und einen ersten Eindruck vom Gastgeschenk, dass ich aus Dublin mitgebracht hatte:
Im Wohnheim gab es noch Geburtstage zu feiern, aber dann doch nicht sooo lange, da ich schon etwas mitgenommen war von der Reise (5.45h zuhause losgegangen, nachdem ich den ganzen Mittwochabend damit verbracht habe, die Ladung Wäsche irgendwie trocken zu bekommen, da irgend ein Vollpfosten netterweise den Trockner aufgemacht hatte und die Wäsche demnach net wirklich getrocknet war... Sch*** Amateure... Und natürlich hat der Trockner danach eine weitere Münze gefressen, aber nicht getrocknet. Großes Kino, wenn man eigentlich seinen Koffer packen will!!!).

Freitag

Der Freitag hat dann mit einem schön gemütlichen Frühstück angefangen, wonach ich dann die Bergverschiebungsarbeiten auf dem Weg in die Stadt auch mal bei vollem Tageslicht begutachten können (Jan, das Foto ist extra für dich!):
Erste Station war der/die/das Slottskogen, ein Park in der Stadt, wo es diverseste Gehege hat, die zur allgemeinen - kostenlosen - Belustigung mit verschiedenen Tierarten aufgefüllt wurden: Elche, Seelöwen, Pinguine, Hirsche/Rehe, Vögel etc.
Aber Manche waren dann doch nur wenig an den Besuchern interessiert.
Andere scheinen wenigstens so.
Und auf wieder andere hat man doch schon etwas gewartet: Mein erster "echter" Elch!! :-) (echt im Sinne von "mit Geweih")
Königspinguine, die (anfangs) nur rumstanden,
während andere wiederum den Kopf zu verlieren scheinen.
Ausblick von einem Hügel im Slottskogen.
Diese Treppe führt dann schließlich hierhin:
Skansen Kronan (von dort hat man einen prima Überblick über die Stadt).
Blick bis zum Hafen und der versprochene Ausblick:
Danach ging es dann weiter in die Innenstadt (den Zwischenstopp im Café habe ich ja schon beschrieben; gab auch lecker Kuchen dort!):
Kanal in der Stadt.Basti an der Arbeit: Abendprogramm organisieren, vor einem recht großen Einkaufszentrum.
Im Einkaufszentrum: Systembolaget, eine Filiale des schwedischen Alkoholverkaufsmonopols (und der Andrang, der dort herrscht).
Innenhafen (oder Kanal oder so) mit beleuchtetem Schiff.
Mehr Schiffe und das erwähnte bekannte Hochhaus.
Opernhaus in partiell überbelichtet.
Platz in der Nähe vom Opernhaus und zwei Nasen aus Deutschland.
Noch ein Boot und zwei Nasen.
Nasen.
Noch ein Kanal auf dem Weg zum "After Work". Kannte ich vom System her auch net, ist quasi Essen (Büffet) für gratis, wenn man Getränke kauft. Gilt natürlich nur in einem bestimmten Zeitrahmen (18h - ca. 20h, je nachdem). Da waren wir mit einigen Mitbewohnern aus dem Wohnheim im Stars'n'Bars und zwar um 18h! Man sieht ja an den vorhergegangenen Aufnahmen, wie früh es finster wird!
Danach waren wir nach einem Zwischenstopp im Wohnheim, noch in einem Pub (Notting Hill) und dann auch wieder wie bereits beschrieben etwas später zuhause (was übrigens nicht mit Schlafenszeit zu verwechseln ist!).

Samstag

Der letzte ganze Tag meines Besuchs in Schweden. Der Morgen war ja durch den Freitagabend schon etwas vorbei sozusagen, deswegen waren wir noch kurz etwas einkaufen in einem wichtigen Laden (siehe oben...) und haben uns dann auf den Weg zu einer der Inseln gemacht, die vor Göteborg im Meer liegen. Im Detail sind wir nach Tram & Ersatzverkehrsbus dann mit der Fähre zur Insel gefahren (wo es auf dem Weg einen Schweinswal zu sehen gab!!!):
Das war die Insel unserer Wahl: Köpstadsö. Keine richtigen Straßen oder Autos, dafür ohne Ende Wind. Diverse Eindrücke von dort folgen:
Und das Fahrrad war dann wohl etwas zu lange am Anleger festgemacht. Aber immerhin ist es nicht weggekommen (und wird es wohl auch nicht mehr):
Warten auf die Fähre zurück nach Göteborg (hatte teilweise etwas von eisamer Insel irgendwie, aber auch einen Lichtschalter an dem Unterstand dort).
Nach der Rückfahrt vom Anleger zum Wohnheim gab es dann erst mal lecker Abendessen und später noch mit vielen Mitbewohnern und ähnlichen Leuten (immernoch alle echt nett, komisch da... Hm) ins Sticky Fingers, wo es u.a. Livemusik von einer Band namens Kingston Air Force gab. Die waren gar nicht mal schlecht und der Abend insgesamt echt gelungen!!
Musik(er).
Basti und noch wer.

Nach dem Sticky Fingers ging es dann wieder zurück und auch irgendwann ins Bett... Am Sonntag gab es neben Frühstück und Fahrt zum Busterminal leider nicht mehr viel zu unternehmen, da mein Bus knapp 2,5 Stunden vor Abflug ging. Den Rückflug habe ich ja schon kurz beschrieben und hier bin ich dann ja auch schon wieder... Und werde definitiv versuchen, (leider wohl erst nächstes Jahr) noch mal hinzukommen.
War ein super Wochenende mit viel zu sehen und zu unternehmen und noch mehr netten Leuten! Falls sich jemand hierher verirrt, der zu letztgenannter Gruppe gehört, fühle er (oder sie) sich gegrüßt! :-)