Donnerstag, 18. September 2008

Ich bin drin...

... im Netz. Mein eigenes Internet! Endlich :-) Und sogar ohne abschließende Registrierung als Student (ich darf erinnern: die ist erst nächste Woche).

Wow, was ein prima Gefühl. Und auch kaum schlechte Neuigkeiten damit verbunden... Nur ein paar kleine Problemchen, die aber auch noch net (ganz) abschließend geklärt sind:
  1. Skype funktioniert nicht
  2. Instant Messenger sind ebenfalls blockiert (außer Googlealk über die Webseite)
  3. Outlook darf sich nicht mit den Mailaccounts verbinden -> es ist also Webmail angesagt
ABER: Ich will ja nicht nur meckern, deshalb bin ich eigentlich auch schon ziemlich zufrieden, für E-Mails im Zimmer bleiben zu können... Und Skype erledigt sich dann ja mit dem Vertrag von Three. Von daher alles halb so wild.
Vielleicht schreib ich dann ja auch etwas mehr hier rein (vor allem etwas zeitnaher). Und mehr Links und Kram gibts dann auch... Das denke ich mir zumindest jetzt gerade :-)

Sonntag, 14. September 2008

Breitbild-Foddos

Nachdem jetzt mein Panorama-Programm auch endlich wieder das tut, was es soll (nämlich Panoramen erstellen) und das Problem der breiten Bilder im Blog gelöst ist, hier mal ein paar laaaangezogene Eindrücke aus der Vergangenheit, u.a. auch fast aktuell vom Ausflug nach Kinsale von gestern:


Panoramen from C.M. on Vimeo.

Donnerstag, 11. September 2008

Update: Sonntagsausflug

Und weil es so schön ist (finde ich, und ich schreibe ja hier...), noch ein kurzes Video aus der kleinen Hafenstadt Cobh:


Cobh from C.M. on Vimeo.

Wohnsituation

Für den allgemeinen Eindruck der Wohnsituation hier in Cork (bzw. genauer gesagt meine Wohnsituation) mal ein kleines Video:


Cork UCC University Hall from C.M. on Vimeo.

Dienstag, 9. September 2008

Sonntagsausflug


So, auch wenn es schon wieder etwas her ist, dann jetzt ein "aufgewärmter" Bericht vom vergangenen Sonntag, an dem wir die Großstadt Cork mal für einige Zeit verlassen haben, um raus aufs Land zu fahren... Naja, eigentlich dahin, wo dann kein Land mehr ist, nämlich ans Meer. Nachdem es ja nun bisher nicht unbedingt das allerbeste Wetter hier in Cork gab (dafür in allen Variationen: Nieselregen, leichte Schauer, Sommerregen, Sprühregen, Wolkenbrüche, Platzregen...) muss ich ja doch zugeben, dass der Sonnenschein am Samstag schon etwas überraschend kam und der Stimmung so allgemein auch nicht abträglich war. Und der Wetterbericht versprach mehr Sonne am Sonntag. Geglaubt und gepackt, in aller Herrgottsfrühe versucht den gewünschten Zug zu erreichen (fuhr um 11:45h) und siehe da... nichts. Kam nämlich grad kein passender Bus und die Wanderung hätte zu lange gedauert. Aber der nächste Bus hat dann leider auch zu lange gedauert für diesen besagten Zug. Nun denn, in der Kent Train Station auf den nächsten Zug (der würde hier - also zuhause - übrigens in die Kategorie Straßenbahn eingeordnet) gewartet und dann nichts wie ab nach Süden. Bemerkenswerter Verweis auf die U-Bahn in London: Teilweise gibt es auch Hinweise vonwegen "mind the gap". Wer die "Lücke" allerdings nicht sieht, der stolpert nicht oder bleibt mit dem Fuß hängen, nein, derjenige verschwindet direkt unter der Bahn... Die Lücke ist nämlich schon etwas breiter, so geschätzte 30cm aufwärts.
Aber genug Details, die Fahrt gen Süden ist wenig aufregend, dauert etwas unter 30 Minuten und führt neben dem Hafen von Cork (ja, sowas hat's da auch) auch an Fota Island vorbei, wo es einen doch schon relativ interessanten Wildpark gibt (geistige Notiz: irgendwann mal besuchen und Kängurus streicheln gehen). Die Irland-Streber unter den Lesern werden natürlich auch schon wissen, wo die Reise hin ging, für den Rest dann hier die Auflösung: Cobh. Was ich anfangs für die gälische Schreibweise von Cork gehalten habe (laaaaange her), ist einer der größten Naturhäfen der Welt und auch historisch unter dem damaligen Namen Queenstown allseits (?) bekannt. Hier war nämlich die letzte planmäßige Anlegestelle auf der Route Southampton - Queenstown - Eisberg. Wer fährt auf dieser Strecke? Idealerweise niemand, damals allerdings die RMS Titanic. Für alle Geschichtsbanausen: Das ist das große Boot aus dem Fiilm mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet, der diverse Oscars eingesammelt hat (also anfangs die Kulisse für den Film, später spielt der Film ja direkt im Wasser). Und eben genau dieser Umstand wird durch die umgestaltete historische Hafenabfertigungshalle (oder so) und eine entsprechend thematisch ausgestaltete Ausstellung auch in Cobh reichlich vermarktet. Mehrere Denkmäler erinnern an die Opfer der Titanic, der Lusitania und allgemein an die irischen Auswanderer, die den Wasserweg ins vermeintliche Glück (USA) gewählt haben.
Am Sonntag war in Cobh nicht sonderlich viel los, so dass wir in Ruhe das doch recht beschauliche Städtchen erkunden konnten. Leider ging das doch ganz schön auf die Füße, weil es da eigentlich nur bergauf geht. Immer. Auch auf dem Rückweg (Falls da jemanden eine dieser Zeichnungen von M.C. Escher einfällt: genau so ist das da!). Zu besuchen gibt's zusätzlich eine Kathedrale (groß), verschiedene kleine Häuser (bunt) und eine Promenade (kurz). Letztgenannte ist auch auf dem angehangenen Bild zu sehen.
Zum Bild noch einen kleinen Hinweis: Ja, am Horizont kann man Land sehen. Und nein, das ist trotzdem quasi Meer dazwischen; diese geschützte Einmündung ist ja gerade das tolle an dem Naturhafen Cobh. Zumindest für alle, die per Boot/Yacht/Kreuzfahrtschiff anreisen.
Tja, das wäre eigentlich schon alles zum letzten Sonntag, am kommenden Mittwoch (10.9.) fahren wir, je nach Wetter, vielleicht noch mal dorthin. In dem Fall allerdings nicht, um noch mal auf den Spuren der White Star Line zu wandeln, sondern um ein ganz echtes Boot am Deep Water Quay bzw. Ocean Liner Dock zu sehen. Da ist nämlich trotzdem noch einiges los und in unserem Fall liegt dort von 7:00h bis 18:00h die MS Deutschland der Reederei Deilmann auf dem Weg nach Dublin in Cobh vor Anker. Genau, das ist das ultimative deutsche schwimmende Kulturgut: Das Traumschiff! Auch wenn jetzt die dazugehörige Serie nicht sooo ganz meinen TV-Interessen entspricht, ist das doch trotz allem mal sehenswert. Ist nicht die Queen Mary 2 von Cunard oder ein Riesendampfer aus den Reihen der Royal Carribbean oder Norwegian Cruise Lines, aber eben mal das bekannteste deutsche Schiff (hoffentlich tue ich der Gorch Fock damit kein Unrecht). Wenn das Wetter passt, werden wir uns dann wohl da erst mal das Schiff am Quay ansehen - soweit es für uns Touris möglich ist - und dann das Auslaufen beobachten. Das Anlegen morgens würde dann doch einen etwas frühen Reisebeginn bedeuten und das muss ja nicht sein. Sind ja momentan (noch) zum Spaß unterwegs, neben den organisatorischen Notwendigkeiten, die so anfallen...

PS: Momentan ist ja leider immer noch kein eigenes Internet verfügbar und deswegen gibts erst mal noch keine neuen Einträge mit eigenen Videos oder vielen Bildern. Ist aber alles in Arbeit und dieses Problem löst sich ja - wie beschrieben - auch durch Zeitablauf.

Freitag, 5. September 2008

Temporäre Internet-Knappheit

Abschließend noch ein kurzer Hinweis: Ich habe nämlich immer noch keinen regelmäßigen bzw. eigenen Internetzugang hier in Cork... Dieser und die letzten beiden Einträge habe ich über einen geliehenen Zugang absenden können, aber eine Dauerlösung ist das nicht. Eben diese Lösung dauert dann nämlich noch einige Zeit, da der Zugang hier ja mit diversen anderen Sachen verbunden ist und im schlimmsten Fall heißt das, dass es mit der Freischaltung erst ca. ab dem 22. September klappen wird, wenn sich nicht zwischenzeitlich eine andere / bessere / schnellere / funktionierende Lösung findet...
Deswegen leider mein Tipp: Abwarten :-(

Längere Kurzmeldung

Ja, das hat dann doch recht lange gedauert, bis hier der nächste Eintrag online steht. Das ist allerdings auch wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass so ein Blog ja dummerweise einen Internetzugang voraussetzt. Und selbiger ist hier nicht unabhängig von der Uni zu bekommen… Also eigentlich natürlich schon, aber halt nicht in einem Wohnheim, dass von der Uni direkt verwaltet wird. Und in genau so einem bin ich ja nun mal.
Deshalb erst mal etwas mehr zum Wohnheim: Die University Hall ist „in echt“ eigentlich genauso, wie es die Bilder, die ich schon von der Uni-Homepage kopiert habe, zeigen. Im Großen und Ganzen sind also das Gebäude und das Drumherum noch ziemlich neu. Da ich jedoch etwas früher als offiziell vorgesehen anreisen musste / wollte, war leider die Küche und der anschließende Wohnraum noch nicht abschließend gereinigt. So sah es dann halt auch aus… Zum Glück konnte ich meinen Kochwahn noch etwas zügeln, wobei ich letztlich um einigen Reinigungsaufwand nicht drum herum gekommen bin. Aber was soll’s, ist mittlerweile auch vergessen bzw. sauber!
Mein Zimmer selbst ist recht kompakt geschnitten, aber man hat soweit genug Platz für die mehr oder weniger notwendigen Dinge des Alltags. Die Einrichtung ist genau auf den Raum abgestimmt und nimmt deshalb nicht zu viel Raum ein. Im Ergebnis sind dann vorhanden: ein Regal (3 Böden), ein deckenhoher Kleiderschrank, ein langgezogener Schreibtisch mit drei Schubladen, ein Drehstuhl und das relativ große Bett mit zwei Schubladen darunter. Ach ja, und ein Badezimmerchen natürlich. Das ist schon ziemlich sehr kompakt, aber so entfallen wenigstens die langen Wege, über die man sich ja sonst auch immer ärgern würde…

Anreise

So, auch wenn es schon ein paar Tage her ist, wollte ich doch wenigstens noch ein paar Worte zur Reise von Good Old Germany hinüber zur grünen Insel verlieren: Für mich ging es ja schon nachmittags am Montag los, da ich ja erst per Regionalexpress von Kassel HBF, ähm ich meine natürlich Kassel Kulturbahnhof nach Gießen gefahren bin, um dann dort in eine Regionalbahn nach Weilburg umzusteigen. Da wurde ich dann auch schon von meiner (ehemaligen, bzw. jetzt dann ja wieder) Kommilitonin Julia und ihrer Mutter abgeholt. Der Zwischenstopp bietet sich auf dem Weg sehr an, da der gewählte Abflughafen Hahn – auch wenn irreführenderweise mit einem „Frankfurt“ kombiniert – nicht wirklich in der Nähe von irgendwas liegt… Nach der Übernachtung im Westerwald ging es dann per randvollem Ryanair-Billigflieger um 6:40 Uhr los in Richtung Dublin. Dort hieß es dann Gepäck wieder einsammeln (übrigens Koffer genau 14kg von 15kg erlaubt, nach Flughafen-Waage) und etwas warten, da wir den Anschlussflug in der Erwartung eines unübersichtlichen Flughafens und langer Schlangen überall etwas nach hinten verlegt hatten. Dann die Überraschung am Gate: Der Flug von Dublin nach Cork ist quasi leer. Und mit leer meine ich nicht, dass man eine Reihe für sich hat, sondern dass im ganzen Flieger vielleicht zehn Reihen überhaupt mit min. einem Passagier besetzt sind. Ich hab mich dann für eine schöne Notausgangsreihe entschieden, die einen übelsten Sitzabstand zu bieten hatte (dafür keinen Tisch vorne, aber bei besagter Airline gibt es ja eh nix für lau zu essen oder trinken. Der Flug ist also echt zu empfehlen! Da hatte ich schon im Vorfeld gelesen, dass Ryanair da nicht sooo die Menge an Geld rausholt auf den vier Verbindungen täglich von Dublin nach Cork, aber was interessiert mich der Profit eines Unternehmens, wenn es darum geht, ob ich meine Füße ausstrecken kann oder nicht! Außerdem kommt noch hinzu, dass diese Strecke sogar recht günstig zu bekommen ist (als kleiner Hinweis für alle, die mal über einen Besuch nachdenken!!). Der Rest der Anreise war relativ unspektakulär, wäre im Flieger fast eingeschlafen (hört, hört) und dann gings per Taxi zum Wohnheim, welches ich dann – zusammen mit den Umständen, die zu der späten Rückmeldung geführt haben – im nächsten Eintrag beschreibe. An dieser Stelle dann erst mal viele Grüße in die Heimat, hoffentlich ist dort soweit alles gut!

Sonntag, 31. August 2008

Schluss

Schluss mit der Berichterstattung aus Deutschland :-) Nach verschiedenen Abschieden (u.a. heute mit mehreren Überraschungs-Familienbesuchen) wird der nächste Eintrag aus Cork geschrieben! Dann bist frühestens Mittwoch...

Donnerstag, 28. August 2008

So langsam...

...ist es vorbei mit der Vorbereitungsphase. Die meisten Sachen sind auch schon in den Paketen verstaut, die demnächst (sprich: morgen) von einem Logistikdienstleister in den Farben Gelb-Rot über Kassel ihren Weg nach Cork antreten. Die alternativ anfallenden allseits beliebten Gebühren für Übergepäck wären dann doch "etwas" zu hoch.
Das günstig gebuchte Fluggepäck werde ich dann im Laufe des kommenden Sonntags vervollständigen; mit etwas Glück gibt es dort dann auch keine Überraschungen und alles passt - wie geplant - in die Koffer (das Handgepäck ist auch quasi ein Koffer bzw. Trolley; macht einfach mehr Sinn). Soviel dann vermutlich für den vorletzten Eintrag hier noch aus der Heimat...